Mitarbeiter der Harvard Medical School in Boston haben jetzt untersucht, ob genetische Faktoren die bekannte präventive Wirkung von Sport beeinflussen. Sie stützen sich dabei auf die Daten der Women's Health Study, an der über 27.000 Frauen im Alter von 45 bis 90 Jahren teilnahmen. Die randomisierte kontrollierte Studie untersuchte primär den Einfluss von Acetylsalicylsäure und Vitamin E. Die Schwelle für eine präventive Wirkung ist niedrig ist. Bereits ein zusätzlicher Verbrauch von 200 bis 599 kcal/Woche senkte das Risiko um 27 Prozent. Dies entspricht etwa 2 Stunden Sport mit mäßiger Intensität (schnelles Gehen) in der Woche. Besser wären 600 bis 1.499 kcal/Woche, entsprechend 5 Stunden Sport, die das Risiko um 32 Prozent senkten. Und bei Frauen, die sich mit mehr 1.500 kcal/Woche beim Sport verausgabten, sank das Risiko um 41 Prozent.
Diese Zahlen bestätigen die bekannte präventive Wirkung von Sport. Neu ist hingegen, dass die anderen bekannten Risikofaktoren einen deutlichen Einfluss darauf haben, ob Sport eine präventive Wirkung erzielt. |