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Allergie und Nahrungsmittelallergie

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Dr. med. Mario Krause - Praxis für funktionelle Medizin  
Gene und Umwelt
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Der VIP³ Antigentest
- eine Möglichkeit zur Bestimmung von Nahrungsmittel-Allergien
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Lassen wir die Gene für uns arbeiten

Die Untersuchung der DNA und die Bestimmung stoffwechselaktiver Gene kann überprüfen, ob Lebensgewohnheiten, Ernährung oder medikamentöse Therapien zu unserer genetischen Fähigkeiten passen oder eine Korrektur sinnvoll ist.


Darüberhinaus läßt sich die Genexpression, also die Wirksamkeit unserer Gene, durch eben diese Faktoren auch verändern, die eine Rolle in der Induktion oder Inhibition der genetischen Funktion spielen. Dies bedeutet praktisch, daß wir unsere Gene für uns arbeiten lassen können, um uns lange guter Gesundheit zu erfreuen.


Diesen Ansatz nennen wir personalisierte oder individualisierte Prävention. Damit besteht die Möglichkeit, uns vor umweltbedingten Störungen und Erkrankungen (wie z.B. Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, medikamentösen Nebenwirkungen, Allergien usw.) besser zu schützen.


Wie geht der Organismus mit Umweltschadstoffen oder Medikamenten um?

Es sind zwei wesentliche Stoffwechselschritte beim Abbau von Umweltgiften oder Medikamenten beteiligt. In jedem Schritt sind wiederum verschiedene Polymorphsimen beteiligt. In beiden Phasen handelt es sich um enzymatische Prozesse.


Die Phase 1 ist durch Oxidation, Reduktion oder Hydrolyse gekennzeichnet und setzt häufig aggressive Intermediärprodukte frei.


Die Phase 2 macht diese Intermediärprodukte in der Regel wieder unschädlich. Dies geschieht durch Konjugationsprozesse.



Diese Abbildung zeigt ihnen die Biotransformation von sogenannten Xenobiotika und exemplarisch einige Enzyme der Phase 1 und 2.
Pathogene Wirkungen können sowohl aus der Phase 1 wie auch der Phase 2 entstehen.

Oxidierte Intermediate und/oder konjugierte Produkte können zu DNA-oder Proteinveränderungen, entzündlichen Prozessen oder allgemein zu einer vermehrten Bereitstellung freier Radikale führen. Diese sind dann in der Entstehung und Unterhaltung von chronischen Erkrankungen oder Alterungsvorgängen beteiligt.
Insbesondere durch die Phase 2 kann dann die Entgiftung erfolgen.


Die Kombination der unterschiedlichen Polymorphismen entscheidet!

Eine hohe Exposition plus eine hohe Phase 1 Reaktion und eine niedrige Phase 2 Reaktion verursachen die größten toxischen Effekte.
Bei gleicher Situation aber einer hohen Phase 2 Aktivität waren die Schäden geringer.
Der günstigste Fall wäre demnach eine niedrige Exposition, eine niedrige Phase 1 und eine hohe Phase 2 Aktivität.


Einige Beispiele für beteiligte Enzyme und Genvariationen

An der Entgiftung von Umweltchemikalien sind wie beim Metabolismus von Arzneimitteln Phase 1 und Phase 2 Enzyme beteiligt.
Die bekanntesten Vertreter sind hier dargestellt.
Durch die Phase 1 entstehen Metaboliten mit unterschiedlicher Aggressivität.
Die Phase 2 führt diese Metaboliten in eine ausscheidungsfähige Form über.

Welche Gene sollten untersucht werden?

Phase 1 Entgiftung
Phase 2 Entgiftung
Die Kombination mit dem Panel Nutrigenomics ist sinnvoll.


Gern beraten wir Sie persönlich über die Einsatzmöglichkeiten eines solchen Test. Sie können einen Beratungstermin unter 0511-7633508 vereinbaren.

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