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Allergie und Nahrungsmittelallergie

Abklären von funktionellen und chronischen Beschwerden Allergie
Dr. med. Mario Krause - Praxis für funktionelle Medizin  
Chronisches Müdigkeitssyndrom, chronische Erschöpfung
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Immer müde? Morgens nicht aus dem Bett kommen?

Neuer Standard in der Behandlung des Chronischen Müdigkeitsyndrom und des Burnout Syndrom

Nach Schätzungen des Fatigatio e.V. (Förderverein für CFS/CFIDS/ME-Erkrankte) leiden in Deutschland ca. 300.000 Menschen aller Altersgruppen an dem Chronischen Müdigkeitssyndrom oder Chronic Fatigue Syndrom. Andere Schätzungen gehen von bis zu 1,5 Millionen Betroffenen aus. Die Schwankungen beruhen auf unterschiedlichen Auslegungen des Krankheitsbildes.
Beim Chronischen Müdigkeitssyndrom und dem Burnout Syndrom handelt es sich um ein komplexes Krankheitsgeschehen, welches durch ein Ungleichgewicht sehr verschiedener Funktionssysteme charakterisiert ist. Aufgrund der Komplexität werden diese Beschwerden häufig spät erkannt und nur einer unzureichenden Therapie zugeführt. Eine Fünf-Minuten-Medizin berücksichtigt häufig nur oberflächliche Symptome und klärt die zugrunde liegenden Funktionsstörungen in der Regel nicht ab.

Hauptsymptom:
· Schwere Abgeschlagenheit mit Reduktion der üblichen Aktivität um 50% über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten
Weitere Zeichen:
· Erhebliche, vormals nicht erlebte Erschöpfung nach einer Anstrengung
· Muskelschwäche
· Muskelschmerzen
· Kopfschmerzen
· Gelenkschmerzen
· Rachenentzündung
· Fieber und/oder Frösteln
· Empfindliche Lymphknoten
· Magen-Darm-Krämpfe
· Schlafstörungen, sowohl Schlaflosigkeit wie auch gesteigertes Schlafbedürfnis
· Neuropsychiatrische Beschwerden: Lichtscheu, Gesichtsfeldausfall, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Vergesslichkeit, Reizbarkeit, Depressionen, Verwirrtheitszustände etc.

Die 7 entscheidenden Therapie-Schritte:

In der erfolgreichen Behandlung des CMS ist gerade das Abklären dieser Funktionsstörungen ein entscheidender Schritt um einen individuellen Therapieansatz zu entwickeln. Dabei werden die gestörten Grundfunktionen durch parallele Behandlungsschritte verbessert. Die Behandlung gliedert sich dabei in folgende Phasen:

Phase 1: Stabilisieren des Patienten
In diesem Step werden die großen "Sorgenkinder" des Patienten behandelt, Scherzen und Schlafstörungen therapiert. Dabei kann der Einsatz von Schlaf-oder Schmerzmitteln oder die Gabe eines Antidepressivums sinnvoll sein. Viele CMS Patienten kommen über diese Phase nie hinaus. Allerdings sollte diese Phase nur eine Übergangsphase sein. Sobald die versteckten Grundprobleme erkannt und behandelt werden sind diese symptomatischen Therapien in der Regel nicht mehr notwendig.



Phase 2: Verbesserung der mitochondrialen Funktion
Die Mitochondrien sind die Energiekraftwerke jeder Zelle und sind für alle Stoffwechselprozesse von entscheidender Bedeutung. Diese Funktion ist häufig beeinträchtigt, so dass die Zellen ihren Energiebedarf nicht ausreichend decken können. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Hormonelle Störungen, Umweltgifte, chronische Infekte etc. Diese mitochondriale Dysfunktion erklärt möglicherweise viele der typischen Beschwerden bei CMS und Burnout-Syndrom. Das Behandlungsziel ist die Elimination der belastenden Faktoren. Dabei kann der Einsatz von speziellen Vitaminen u.a. Nährstoffen erforderlich sein, um dem Organismus die Rückkehr zu normaler Zellfunktion zu ermöglichen.



Phase 3: Unverträgliche Nahrungsmittel eliminieren
Nahrungsmittel-Allergien sind häufig für CMS verantwortlich oder führen zu einer Verschlimmerung der Symptomatik. Dabei spielen entzündliche Stoffwechseprodukte, die durch die immunologischen Reaktionen vermehrt produziert werden, eine Schlüsselrolle. Das Weglassen als unverträglich vermuteter Lebensmittel kann eine Therapieoption sein, um eine Linderung der Beschwerden im Einzelfall zu erreichen. Die Durchführung eines Bluttestes unter nachfolgender ärztlicher Analyse und Therapie kann sich zur Behandlung bestimmter Allergieformen als sinnvolle Maßnahme herausstellen.




Phase 4: Das Hormonsystem balancieren
Ein Mangel an verschiedenen Hormonen kann für die Probleme des Patienten verantwortlich sein. Unglücklicherweise werden diese gestörten Hormonachsen selten erkannt oder zu spat einer Behandlung zugeführt. Dies auch weil man sich in der Diagnose auf Standard-Bluttests stützt, die eine normale Hypothalamus-Hypophysen-Funktion voraussetzen. Aufgrund einer gestörten Hypothalamus-Hypophysen-Achse bei CMS Patienten sind diese Tests häufig unzuverlässig. Das Therapieziel besteht dabei nicht darin, Blutwerte zu behandeln, sonder die Fehlfunktion von Schlddrüse, Cortisol, DHEA, Testosteron, Pregnenolon, Estradiol, Progesteron oder Wachstumshormon.

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  • Phase 5: Latente Infektionserkrankungen behandeln
    Es gibt viele Infektionskrankheiten, die in der Entstehung des CMS beteiligt sein können. Häufig ist dabei nicht nur ein Erreger beteiligt. Potentielle Pathogene sind z.B. folgende Viren: Epstein Barr (EBV), Cytomegalie (CMV), Humanes Herpes Virus 6 (HHV6), Enteroviren wie Coxsackie oder ECHO Viren. Bei den bakteriellen Erregern spielen Mycoplasmen, Chlamydien oder Borrelien eine wichtige Rolle. Aber auch Pilzerkrankungen oder Parasitenbefall (Würmer, etc.) kann in der Entstehung der Beschwerden beteiligt sein.
    Das Behandlungsziel besteht zum einen in der wirkungsvollen Behandung dieser Infektionen und ein begleitenden Immuntherapie.


    Phase 6: Polymorphismen und andere individuelle Reaktionen berücksichtigen
    Polymorphismen sind Besonderheiten im Erbgut des Einzelnen. Diese führen zu ganz speziellen Reaktionsmustern im Stoffwechsel. Sie bestimmen, ob bestimmte Umweltgifte schnell unschädlich gemacht werden oder ob sie den Körper mit Abbauprodukten belasten.
    Einige Menschen haben eine Störung der Blutgerinnung, der durch eine chronische Infektion ausgelöst wurde. Dies bedingt eine Fibrinablagerung in den Blutgefässen, die zu einer schlechteren Sauerstoff- und Nährstoffversorgung führt. Dies wiederum ist dann die Ursache für Müdigkeit, Muskelschmerz oder dem Gefühl benebelt zu sein. Zur Abklärungs sind spezielle Tests erforderlich.


    Phase 7: Erhaltungsphase
    Durch die Gabe weniger Schlüsselmedikamente und einiger Supplemente soll dauerhaft eine beschwerdefreie Zeit erreicht werden und dauerhaftes Wohlbefinden etabliert werden. Im Rahmen einer solchen multifaktoriellen Behandlung können die meisten Patienten eine Verbesserung ihrer Situation erreichen.



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